Bildung und Geschlecht zwischen Moderne und Postmoderne: Zur by Heide von Felden

By Heide von Felden

Das Buch verknüpft die Kategorien „Bildung“ und „Geschlecht“ auf theoretischer und empirischer Ebene miteinander. Zum einen beinhaltet es eine systematische und historische Auseinandersetzung mit dem Bildungs- und mit dem Geschlechtsbegriff und deren erkenntnistheoretischer Verortung zwischen Moderne und Postmoderne. Zum anderen werden Bildung und Geschlecht auf qualitativ-empirischer Ebene im Rahmen der Biographieforschung aufeinander bezogen.

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Quo vadis Public Relations?: Auf dem Weg zum Kommunikationsmanagement: Bestandsaufnahmen und Entwicklungen

Professionelles Kommunikationsmanagement erschöpft sich nicht in strategischem Handeln. Wer professionell handelt, kann darüber hinaus den Kontext und die Folgen seines Handelns durchschauen. Für professionelles Kommunikationsmanagement ist es daher plausibel, die beabsichtigten Kommunikationsprozesse auf der Grundlage systematischer Forschung zu optimieren.

Mehr als Monotonie und Zeitdruck: Soziale Konstitution und Verarbeitung von psychischen Belastungen im Betrieb

Mit der vorliegenden Arbeit stellen wir die Ergebnisse eines empirischen For schungsprojekts zur Diskussion, das wir an der Abteilung fiir Medizinische So ziologie der Universitat Gottingen (Abteilungsvorsteher: Prof. Dr. Hannes Friedrich) durchgefiihrt haben und das unter dem Titel "Erfassung artikulierter Beanspruchung: Empirische Umsetzung eines arbeitssoziologischen Konzepts zur examine vorwiegend psychisch belastender Arbeitsbedingungen" (Forder kennzeichen: 01 HG 034 three) von Juni 1984 bis September 1987 yom Bundesmini ster fiir Forschung und Technologie im Rahmen des Schwerpunktprogramms "Humanisierung des Arbeitslebens" gefOrdert wurde.

Volkswirtschaftslehre: Einführung in die Grundlagen

Die Volkswinschaftslehre verallgemeinert einzelwinschaftliche Vorgange und geht damit gleichsam auf Distanz zu ihnen. So wie der Landwin seine konkreten Entscheidungen uber Aussaat und Ernte von der Gesamtwetterlage abhangig macht, agien auch der Unternehmer nicht im luftleeren Raum. Er trifft seine Ent scheidungen in Abhangigkeit von der volkswinschaftlichen Gesamtsituation, be achtet die Konkurrenz, die Entwicklung der Preise, der Zinsen, der Nachfrage und der Wechselkurse fremder Wahrungen.

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In dem Sinne meint Halbbildung auch eine Stillstellung der Dialektik zwischen Subjekt und Objekt. Die Kulturindustrie verhindere ein wirkliches Sich-Einlassen auf Bildungsgegenstande und setze an die Stelle den bloBen Konsum. Und die gesellschaftlichen Verhaltnisse verhinderten auch bei den Subjekten die Fahigkeit zu wirklichen Erfahrungen, einer Fahigkeit, sich wirklich einer Sache hinzugeben, indem vorschnelle Festlegungen vermieden und bisherige Auffassungen korrigiert werden. Stattdessen lebten die Individuen von der Einbildung, frei zu sein, wahrend die gesellschaftlichen Verhaltnisse dieses Versprechen dauerhaft verwehrten.

51), schwinge immer auch Hass und Aggression auf Lebendiges mit. "Furchtbares hat die Menschheit sich antun mussen, bis das Selbst, der identische, zweckgerichtete, mannliche Charakter des Menschen geschaffen war, und etwas davon wird noch in jeder Kindheit wiederholt. Die Anstrengung, das Ich zusammenzuhalten, haftet dem Ich auf allen Stufen an, und stets war die Lockung, es zu verlieren, mit der blinden Entschlossenheit zu seiner Erhaltung gepaart. [... J Die Angst, das Selbst zu verlieren und mit dem Selbst die Grenze zwischen sich und anderem Leben aufzuheben, die Scheu vor Tod und Destruktion, ist einem Glucksversprechen verschwistert, von dem in jedem Augenblick die Zivilisation bedroht war.

Welsch arbeitet heraus, dass Lyotard 46 durchaus auf die Idee universaler Gerechtigkeit zielt, und dass diese Idee umso verpflichtender wird, je weniger sie als positive Realform aufgrund der Heterogenitat der Diskursarten wirklich moglich ist. Mit dem Bewusstsein, dass universale Gerechtigkeit eine Idee ist, miisse man an ihr festhalten und die Bedingungen schaffen, unter der sie im Widerstreit gehalten werden konne. Hans Christoph Koller konzipiert in seiner Arbeit "Bildung und Widerstreit.

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