Aktienanalyse und Anlegerverhalten by Dieter Trenner

By Dieter Trenner

Die Realisierung strukturell bedeutsamer technischer Fortschritte in den Industrie landem bei wachsenden weltwirtschaftlichen Verflechtungen, Zwangen und Proble males erfordert in den nachsten lahren und lahrzehnten einen Bedarf an (Risiko-)Ka pital, der herkommliche Vorstellungen sprengen wird. Die Aktie als Finanzierungsin strument und Anlagemedium wird dabei eine herausragende Rolle spielen. Die politi schen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen hierfiir entwickeln sich seit langerem giinstig. Vermehrt fanden in den letzten lahren Untemehmen den Weg an die Aktienborsen; Gesetze zur Forderung der Eigenkapitalausstattung und Vermo gensbildung wurden verabschiedet. Die intemationale measurement des Wertpapierge schafts und die Herausforderungen im Investment-Banking der deutschen Kreditin stitute nehmen zu. Anlageberatung und Portfolio-Management der Banken werden aufgrund starkerer Wertpapierorientierung des privaten Kunden sowie konsequenter und nicht selten kurzfristiger Erfolgsorientiertheit gerade der institutionellen Anle ger erhohten quantitativen und qualitativen Anforderungen unterliegen; der Stellen wert der Aktienanalyse als "Selektionsverfahren" wird dementsprechend zunehmen. Bisher prasentierte sich Aktienanalyse als verwirrende Fiille analytischer Methoden und mehr oder weniger gangiger Vorgehensregeln; den privaten Aktienanleger wer den sie spatestens dann entmutigen und den Anlageberater/Vermogensverwalter/in stitutionellen Disponenten verunsichem, wenn die "Schonwetterperiode" an der Bor se aufhort. Anzeichen hierfiir gibt es genug. Richtig verstandene und praktizierte Aktienanalyse wird jedoch auch in solchen Zeiten ihre Bewahrung finden und erfolg reiche Aktientransaktionen ermoglichen. was once ist aber richtig verstandene und prak tizierte Aktienanalyse? Vordergriindig interpretiert ist sie eine systematische, nach bestimmten Kriterien zu erfolgende Beschreibung und Untersuchung von Aktienge sellschaften/Aktienwerten und Feststellung ihres Grades an "Preiswiirdigkeit."

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